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Gottesdienst in der Ev. Kirche Schwabhausen zum Abschied von Landesbischof Dr. Ulrich Fischer

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer war es ein sehr wichtiges Anliegen, sich vor dem Eintritt in seinen Ruhestand vom Kirchenbezirk Boxberg-Adelsheim in der evangelischen Kirche in Schwabhausen zu verabschieden. So wie andere Kirchenbezirke besuchte der Landesbischof auch den hiesigen, um von allen Menschen Abschied zu nehmen, denn er scheidet zum 1. Juni aus dem Amt. Groß und mächtig musizierten dem Kirchenfürsten zu Ehren, der Bezirksposaunenchor unter der Leitung von Dieter Horn und Norbert Gubelius an der Orgel bei seinem Eintritt in die Kirche unter Begleitung des "Hausherrn" Pfarrer Philipp Tecklenburg und Dekan Rüdiger Krauth samt den Kirchenältesten. Der Spontanchor Boxberg, mit Pianist Markus Quenzer unter Dirigent und Gitarrist Stefan Rauch erwartete den Gast mit dem leidenschaftlich gesungenen Eingangslied: "So groß ist der Herr", danach folgten noch mehrere Auftritte vom Chor. Die beiden Kirchengemeinderätinnen Dana Stein und Susanne Thienel hielten die jeweiligen Lesungen. Lieder von Paul Gerhardt, von den Kirchenbesuchern inbrünstig gesungen, reihten sich zur jetzigen Jahreszeit stimmungsvoll in den Festgottesdienst ein. Ein herzliches Willkommen sprach Dekan Rüdiger Krauth und Pfarrer Philipp Tecklenburg, Schillingstadt, dieser den Psalm 89 zur Grundlage des Abschiedsgottesdienstes wählte: "Ich will singen von der Gnade des Herrn ewiglich und seine Wahrheit verkünden mit meinem Munde für und für". Nach dem Eingangsgebet und der Gnadenzusage folgte das Nicänum durch den Dekan, ein Glaubensbekenntnis von 325 nach Christus, das nur an besonderen Festtagen gebetet wird.

In den Tagen des Abschiednehmens fragt sich nun der Landesbischof, "Was hat uns eigentlich all die Jahre so verbunden?" Dazu fällt ihm ein, dass alle Christen eine Gemeinschaft des Glaubens sind in der Fürbitte, daher seine Bitte an die Anwesenden: "Betet weiterhin, dass wir in der Fürbitte verbunden bleiben. Nach dem Gottesdienst pilgerten alle auf Wunsch der Geistlichkeit mit "Lobet und preiset ihr Völker den Herrn", von der Kirche zum Gemeindehaus, dort hatten die Kirchengemeinderäte einen Stehempfang vorbereitet.

 
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